Was Mops und Co. am liebsten speisen
Etwa 6 Millionen Hunde (lat. Canidae) leben in deutschen Haushalten. Damit steht der Hund in Deutschland an zweiter Stelle als beliebtestes Haustier hinter der Katze (8 Millionen). Seine Domestikation aus dem Urvater aller Hunde, dem Wolf (Canis lupus) fand bereits vor etwa 100.000 Jahren v.u.Z. statt. Damit gehört der Haushund zu den am frühesten domestizierten Wildtieren, die sich der Mensch zu Nutzen gemacht hat. Als Jagdbegleiter, Hütehund, Fährtenleser oder Schutzhund leistet er bis heute wertvolle Dienste für den Menschen. Zahlreiche Rassen sind inzwischen hervorgegangen, von denen viele ihrem äußeren Anschein nur noch mit reichlich Phantasie einem Wolf ähneln.
Gestatten, Hund
Als reiner Begleit- oder Gesellschaftshund wurde der Hund erst im 17. Jahrhundert beliebt, wie der aus China stammende Mops, der davor jahrhundertlang ausschließlich für den Kaiser gezüchtet wurde und später auf vielen Gemälden der Renaissance als Schoßhündchen verewigt wurde. Wandelbar wie die Mode ist die Beliebtheit bestimmter Rassehunde, wobei der Mops nie wirklich aus der Mode kam und kontinuierlich in den Top Ten vertreten war. Bekennender Mopsianer war zum Beispiel Loriot.
Eine der bekanntesten und vielseitigsten Nutzhunde-Rassen ist der Schäferhund, der auch heute noch dem Wolf am ähnlichsten sieht. Der Schäferhund ist ein klassischer Polizeihund. Dort wird er als Suchhund bei der Vermisstensuche, als Leichenspürhund oder "Drogenfahnder" eingesetzt. Auch als Blindenhund hat sich der Schäferhund neben dem Golden Retriever bewährt.
Gut in Erinnerung sind Bilder von Bernhardinern mit dem symbolischen Fässchen um den Hals, die als Lawinenspürhunde eingesetzt wurden, auch in Cartoons ein beliebtes Motiv. Als Inbegriff des Modehundes gilt der Pudel, der von seinen Besitzern kunstvoll frisiert wird und vor allem in den USA regelrechte Schönheits- und Frisurenwettkämpfe ausfechten muss. Dabei ist gerade der Pudel (der von den Jagd- und Wasserhunden abstammt) besonders gelehrig und als Schutzhund geeignet. Seine Apportierfreudigkeit ist berühmt und er ist auf Grund seines freundlichen Wesens ein bis heute beliebter Familienhund und oft bei Hundedressuren im Varieté oder Zirkus zu sehen.
Allesfresser Hund
Hunde sind zwar Allesfresser, doch bedeutet das auch, dass sie alles fressen dürfen? Gerade hoch gezüchtete Rassehunde sind empfindlich und bedürfen besonderer Pflege und spezielle Nahrung. Egal ob Schäferhund, Pudel oder Mops – eines haben alle Hunde verdient – gutes, artgerechtes Hundefutter!
Ganze Industriezweige haben sich auf die Fertigung von Tiernahrung spezialisiert. Inzwischen gibt es für jede Hunderasse speziell abgestimmtes, artgerechtes Hundefutter, das die Besonderheiten (Knochenbau, Haarkleid, Wesen) der einzelnen Rassen berücksichtigt. Der Anbieter http://www.wildsterne.de/ ist ein gutes Beispiel dafür. Bei der Hundeernährung kommt es auf den persönlichen Geschmack (und den des Hundes) an, ob Trocken- oder Nassfutter gereicht oder beides gemischt wird. Wichtig für artgerechtes Hundefutter ist in jedem Fall eine ausgewogene Mischung von Fleisch, Gemüse, Getreide, Mineralstoffen und Vitaminen. Die Zusammensetzung findet man, nicht immer gut leserlich, auf der Produktpackung. Reste vom Mittagessen gehören nicht in den Futternapf!
Schlussgebell
Der verantwortungsvolle Hundehalter informiert sich außerdem vor der Anschaffung seines Lieblingshundes über dessen Bedürfnisse und Haltungsvoraussetzungen in einschlägiger Fachliteratur, im Internet und beim Züchter.





